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Aufführung 2007: "Der Weihnachter"

Der Autor: Gerhard Loew

Im Oktober/November 2007 spielten wir das Theaterstück "Der Weihnachter" - eine bayerische Komödie in drei Akten von Gerhard Loew.

1941 in München geboren, hat Gerhard Loew schon früh seine Liebe zum Theater und Stückeschreiben entdeckt. Seit ca. 20 Jahren als Mundartautor tätig, trug er mit seinen ersten Theaterstücken '"Die Grattleroper", "Die letzte Nachtigoi", "Da Hochstandjosef" usw. zum Erfolg der weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannten Iberl-Bühne bei. 1983 übernahm er die Leitung des "Theater am Hof" in Leutstetten, in welchem ausschließlich seine eigenen Stücke zur Aufführung kommen. Seine erfolgreichen Produktionen standen dort teilweise weit über einhundert Mal auf dem Spielplan. Seine Stücke sind teils traditionell-, teils aktuell-bodenständige Komödien in bayerischem Dialekt oder auch mit Liedern durchsetzte Burlesken, die als Mundartmusicals Furore gemacht haben.

Homepage der Gerhard Loew Bühne

Thema

Wenn der Bichler-Großvater an Weihnachten Besuch von den Enkeln aus der Stadt bekommt, kommen nicht nur Verwandte, sondern vor allem Erbschleicher. Das weiß der Bichler-Großvater und heckt einen schlitzohrigen Plan aus: Wer sich als Erbe würdig erweisen will, muss ihm etwas beweisen …


Hintergrundinformationen

Der Weihnachter zählte früher zum Schönsten, was der Jahreslauf zu bieten hatte: Kurz vor dem Weihnachtsfest wurde ein feistes, ansehnliches Schwein geschlachtet, das man das Jahr über mit möglicht guter Nahrung zum Prachtexemplar seiner Gattung herfütterte. Man wollte schließlich die Christgeburt gebührend feiern. Dazu gehörte die Brittsuppe ebenso wie Blut- und Leberwürste, die in der Mettennacht auf den Tisch kamen. Am Feiertag selbst gab es dann noch einen saftigen Schweinebraten.

Natürlich brachte so eine kernige Sau auch allerlei Gesindel auf unehrenhafte, gelüstige Gedanken. Der Einfallsreichtum, wie man der Mettensau oder zumindest Teilen davon habhaft werden konnte, war riesengroß.

Der Bauer war sich der Verlockung, die von seinem Weihnachter ausging, durchaus bewusst und trug Vorkehrung, dass seine Leute, die ohnehin höchst selten Fleisch vorgesetzt bekamen, zu Weihnachten nicht vor leeren Tellern saßen.

So manches alte "G´schicht´l" dreht sich um den Weihnachter. Ein Bauer, der um seinen guten Schlaf wusste, band sich beim Zubettgehen die beiden Hälften der Mettensau mit Bindfaden an die Zehen, damit - sollte der Braten anderweitige Liebhaber auf den Plan rufen - seine Bewegung für ihn auf jeden Fall spürbar war. Ein anderer verrammelte den Kamin - beliebter Fluchtort bei solchen Dingen - unsichtbar im oberen Teil und sicherte die Herdstelle selbst mit "spritzigen" Einfällen.

Plakat

Spielort und Termine

Gespielt wurde in der Schulturnhalle Finsing ( Sitzplan) an folgenden Terminen:

1. Aufführung  
Freitag, 26. Oktober 2007 19:30 Uhr
2. Aufführung  
Samstag, 27. Oktober 2007 19:30 Uhr
3. Aufführung  
Sonntag, 28. Oktober 2007 17:00 Uhr
4. Aufführung  
Freitag, 2. November 2007 19:30 Uhr
5. Aufführung  
Samstag, 3. November 2007 19:30 Uhr
6. Aufführung  
Sonntag, 4. November 2007 17:00 Uhr

Kartenvorverkauf

Der Kartenvorverkauf fand am Freitag, 5. Oktober 2007, 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr, im Schützenheim von Neufinsing, Buchenweg, statt. Kartenbestellungen waren ab 06.10.2007 auch über eMail an info@theaterkastl.de oder telefonisch (Montag bis Freitag von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr) unter 0163/9187665 möglich.

 
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